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| Amdorfs Wehr feiert Jubiläum |
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| Geschrieben von aus: Herborner Echo (lom/s). | |
| Freitag, 25. Juni 2010 | |
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Den Auftakt des Amdorfer Feuerwehrjubiläums bildete am 19.Juni 2010 am Gerätehaus die Übergabe eines Transportfahrzeuges. Die Stadt Herborn hatte einen Sockelbetrag für die Anschaffung geleistet. Private Spender, Firmen, Vereine und die Florianer aus dem Herborner Stadtteil hatten die Summe aufgestockt. Zahlreiche Gäste gratulierten am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus.
Bildergalerie hier Vor zahlreichen Gästen im Dorfgemeinschaftshaus konnte Wehrführer Frank Wüstenhöfer zahlreiche Honoratioren begrüßen. Sie übermittelten Grußworte an das Feuerwehr- Geburtstagskind der drei Generationen, wie Landrat Wolfgang Schuster es nannte. Dabei freuten sich die Gastgeber auch über einige Schecks, überreicht zur Unterstützung der Arbeit der Amdorfer Truppe. Hans Benner: Die kleinen Wehren sind mitunter Mädchen für alles Der Kreischef bezeichnete die Brandwache und den dazugehörigen Katastrophenschutz als eine Aufgabe, die ehrenamtlich erledigt werde. Herborns Bürgermeister Hans Benner unterstrich die Bedeutung gerade der kleinen schlagkräftigen und gut organisierten Wehren, die mitunter „Mädchen für alles seien“. Kreisbrandinspektor Rupert Heege und Stadtbrandinspektor Kai Reeh erinnerten an die elementare Existenzberechtigung der Blaumänner, die sich immer wieder mit der Herausforderung konfrontiert sähen, mit neuen Technologien klarkommen zu müssen. Daher seien Fortbildung und Schulungen unumgänglich. Kai Reeh wünschte der Geburtstagswehr, die Passion der Feuerwehr zu leben, auch und gerade in der familiären Tradition. Willkommen seien diejenigen, die sich den Brandschützern noch anschließen wollten. Ulrich Göbel lobte im Namen der Ortsvereine die harmonische Zusammenarbeit in Amdorf und wünschte den Jubilaren aus dem ehemaligen Bergmannsgebiet Ambachtal ein: „Herzliches Glück Auf!“ Der stellvertretende Ortsvorsteher Oliver Peter gab zu verstehen, dass die Feuerwehrmannschaft aus der Dorfgemeinschaft nicht mehr wegzudenken sei. „Wir sind stolz, dass wir euch haben!“ Pfarrer Schneider von der evangelischen Kirche bezog sich auf das wohl bekannteste Motto der Floriansjünger: „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“. „Sie üben den Dienst der tätigen Nächstenliebe aus“, erklärte er und wünschte den Helfern, weiterhin von Gott behütet zu sein. Stadtarchivar Störkel gab Einblick in die Geschichte des Feuerwehrwesens Einen Einblick in die Geschichte des heimischen Feuerwehrwesens gab Herborns Stadtarchivar Rüdiger Störkel. Der Brand- und Katastrophenschutz sei ein wichtiges Gerüst der Daseinssicherung. Der „rote Faden“ des Referenten zog sich vom Mittelalter kommend über die Einführung von Recht und Ordnung bis hin zur Epoche des Landfriedens. Störkel erwähnte den Dillenburger großen Stadtbrand aus dem Jahre 1723, eine Verzweiflungstat einer Herbornerin. Dann ging es über die Einführung der Nassauischen Brandkasse (1775) bis zum zweiten Herborner Stadtbrand im August 1904 in der oberen Schatgasse. Im kleinen Geschichtsunterricht durfte natürlich auch nicht die Tanklasterkatastrophe von 1987 fehlen. Von Feuerfahnen, mechanischen Fahrspritzen, alten Büttenspritzen aus der vorindustriellen Zeit war ebenso die Rede, wie vom Hand- und Spanndienste in der Bevölkerung, die immer besser organisiert den Umgang mit Katastrophen und Bränden lernte. Ein Höhepunkt war der Vortrag des Gedichtes „Der Feuerreiter“ von Eduard Mörike. Frank Wüstenhöfer, an diesem Abend Organisator und Moderator in einer Person, fand immer wieder die passende Überleitung zu den Grußworten. Außerdem freute er sich über die positive Entwicklung im Nachwuchsbereich. Es gelte, jüngere Menschen bei der Stange zu halten. Das Eintretenfür das Gemeinwohl und die Identifikation mit dem Heimatort seien dafür Motivation genug, erklärte der Wehrführer am Freitagabend abschließend. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 02. September 2010 ) |
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